GASTECHNIK > GASFILTER
 
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DER DRUCKVERLUSST KANN MIT HILFE VON FOLGENDEM PROGRAM FESTGELEGT WERDEN:
Filteri_ZFG_ZEFG_DE.exe
(0.3 MB)
 
 
 

  

  ANWENDUNG

     Durch das Strömen des Gases durch die Gasleitungen bringt das Gas mit sich verschiedene Verschmutzungen mit, welche Bestandteil des Gases sind. Diese Verschmutzungen können sich allerdings auch wegen der Korrosion oder wegen nichtgelüfteten Systemen vor der Exploatation, in der Rohrleitung befinden. Die Verschmutzungen welche mit dem Gas kommen können zu einer Beschädigung der Geräte in den Mess- und Reguliereinheiten führen.
     Mit dem Einbau der ZFG und ZEFG Filter vor dem Druckregler und vor den Messeinrichtungen, werden die Verschmutzungen welche mit dem Gas kommen aufgehalten womit eine Beschädigung der erwähnten Geräte vermieden wird.
     Das durch die Rohrleitungen strömende Gas, muss durch den Filtereinsatz durchströmen. Dieser Einsatz verhindert festen Partikeln ein weiteres Strömen mit dem Gas. Die festen Partikeln fallen auf den Filterboden und der feine Staub bleibt auf dem Filtereinsatz stehen.
     ZFG und ZEFG Filter können für Erdgas, Luft, Propan und alle unkorrosive Gase verwendet werden.
     Die ZFG und ZEFG Filter werden so montiert, dass der Deckel sich auf der oberen Filterseite befindet, und der Pfeil an dem Gehäuse die Strömungsrichtung anzeigt.


Eigenschaften

  • kleine Einbaudimensionen
  • leichter Einbau
  • leichte Auswechslung der Filtereinsätze
  • einfache Reinigung
TECHNISCHE DATEN
   FILTAR
ZFG
ZFG
   AUSFÜHRUNG
mit geradem Durchgang
Zelleneckgasfilter
   BETRIEBSDRUCK
PN 16, PN 40
PN 16, PN 40
   NENNWEITEN

DN 25

DN 50

DN 80

DN 100

DN 150

DN 25

DN 50

DN 80

DN 100

   ANSCHLUSS
beidseitig, mit Flanschen gemäss  DIN EN 1092
   MEDIUM
alle Gase nach  DVGW-AB  G 260
   BETRIEBSTEMPERATUR
-10°C do +70°C
   FILTEREINSATZ
impregnierter Zellstoff verstärkt mit Polyesterfasern
   MAX. STRÖMUNGS-   GESCHWINDIGKEIT IN DEN    ROHRLEITUNGEN
20 m/s
   FILTRIERGRAD

91% syntetischer Staub
Filtrierungsklasse nach DIN EN 779:  G4/EU4

   DRUCKVERLUSST
Diagrammdarstellung
   MAX. DRUCKVERLUSST FÜR    EINEN VERSCHMUTZEN    FILTEREINSATZ
p max=500 mbar
   GEHÄUSE
PN16, PN 40
EN-GJS-400-15 (GGG40)
PN16
G-AlSi12
   FILTEREINSATZ
verzinktes Stahlblech
   DICHTUNGEN
NBR
   PRÜFUNG
potvrda o ispitivanju sa certifikatom prema EN 10204
   DVGW REGISTRIERNUMMER

ZFG : DG-4505AP0988

ZEFG : DG-4505AP0989
   GASFILTER ZFG Querschnitt
DIAGRAMM DRUCKVERLUSST
für Erdgas bei normalem Zustand (p=1.01325 Bar, t=0oC) - mit reinem Filtereinsatz

Das Diagramm wird anhand der beiliegenden Anleitungen benutzt.

                       
DN H1 H2 L Ø D Ø K Ø d b p a GGG (kg) AISI (kg)
25 126 57 140 115 85 14 18 G1/4 G1/2 7,8 2,5
50 212 82 210 165 125 18 22 G1/4 G1/2 19,3 6,7
80 375 114 268 200 160 18 24 G1/4 G1 31 12,7
100 465 134 318 220 180 18 25 G1/4 G1 54 20,5
150 677 164 400 285 240 22 26 G1/4 G1 122 41,5


 ZELLENECKGASFILTER ZEFG
Querschnitt
DIAGRAMM DRUCKVERLUSST
für Erdgas bei normalem Zustand (p=1.01325 Bar, t=0oC) - mit reinem Filtereinsatz

Das Diagramm wird anhand der beiliegenden Anleitungen benutzt.

                   
DN H L Ø D Ø K Ø d b p GGG (kg) AISI (kg)
25 86 78 115 85 14 18 G1/4 6,5 2,25
50 125 123 165 125 18 22 G1/4 13,4 5,86
80 258 134 200 160 18 24 G1/4 28 9,8
100 321 159 220 180 18 24 G1/4 43 14,2
 

WARTUNG     

     Die Erhaltung der Filter im Betriebszustand besteht daraus, dass der Filtereinsatz Gas bei einer Strömungsgeschwindigkeit von 20 m/s durchlässt. Im Falle, dass das Gas eine grössere Verschmutzung aufweist, wird der Filtereinsatz schnellen verschmutzt und der Durchfluss wird kleiner, was bedeutet, dass der Einsatz ausgewechselt werden soll.

Die Auswechslung des Filtereinsatzes wird wie folgt durchgeführt:

  • Absperrgerät vor dem Filter schliessen und den Gasdurchfluss durch den Filter abschliessen.
  • Schrauben auf dem Filterdeckel abschrauben und den Deckel abnhemen.
  • Den Filterkorb aus dem Gehäuse herausnehmen.
  • Den Innenzylinder  (welche länger als der Aussenzylinder ist)  aus dem Aussenzylinder herausnehmen.
  • Aus dem Innenzylinder den Filtereinsatz herausnehmen und gut  von Staub und Verschmutzungen säubern durch Schütteln oder mit Luft ausblasen.
  • Falls der Filtereinsatz sehr verschmutzt ist, muss er ersetzt werden.
  • Bei dem Einlegen des  Filtereinsatzes in den Filterkorb, soll darauf geachtet werden, dass die harte Seite des Filterensatzes in die Innenseite des Korbes kommt.
  • Schraube auf dem Filterboden abschrauben und eventuelle flüssige Verschmutzungen und feste Rückstande am Filterboden  ablassen.
  • Nach der Einlage des Filtereinsatzes (geputzt oder ersetzt)  in den Filterkorb, wird der Filterkorb in das Gehäuse auf Dichtungen eingelegt. Nachdem, Deckel aufsetzen und mit Schrauben befestigen.
  • Das Absperrgerät vor dem Filter öffnen und das Gas wird durch den Filter durchgelassen.

ANZIEHMOMENT

Gehäuse und Deckel

Anziehmoment M (Nm)

Filtar

G-AlSi12

EN-GJS-400-15
(GGG40)

DN 25

10

12

DN 50

20

25

DN 80

20

30

DN 100

25

30

DN 150

27

30

     Die Messanschlüsse für das Messen des Differenzialdruckes von beiden Filterseiten, werden mit einem Anziehmoment von 25 Nm angezogen. Die Schraube von 1" auf dem Filterboden wird mit einem Anziehmoment von 45 Nm angezogen.

FESTLEGUNG DES DRUCKVERLUSSTES DURCH DEN DIAGRAMM

     Soll:

Q (m3/h)

-

Durchfluss

pr (bar)

-

Apsoluter Betriebsdruck

tr (°C)

-

Betriebstemperatur

 

 

p0 = 1.01325 bar
t0 = 0°C (T 0=273.15 K)

  • Berechnung von dem wirklichen Durchfluss bei Betriebsbedingungen, Qp

     - Stand 1: Q , p0 , t0
     - Stand 2: Qp , pr , tr

Für den selben Durchfluss:

Wirklicher Durchfluss bei p0 i t0

(m3/h)

  • Aus dem Geschwindigkeits- und Mengendurchflussdiagramm  (v-Q) für einen normalem Betriebszustand:
    - für Qp (m3/h) lesen wir die Strömungsgeschwindigkeit auf der Nennweitenöffnung: vp (m/s)
  • Dimensionieren des Filters
(mm)
  • Aus dem Druckverlusstdiagramm und der Durchflussmenge (p-Q) für einen  normalen Betriebszustand:
    - für Qp (m3/h) und DN (mm) lesen wir den Druckverlusst: pp (Pa)
  • Druckverlusst für den aufgegebenen Durchfluss Q (m3/h) bei normalem Zustand:
(Pa)

 Der ergebene Druckverlusst pnbezieht sich auf Erdgas bei normalem Zustand.

  • Der Druckverlusst für jeden Gas bei Betriebstemperatur tr (°C) und apsolutem Betriebsdruck pr (Pa):
(Pa)

wo d die relative Dichtheit  im Bezug auf Luft ist:

Luft

Erdgas

Metan

Propan

Butan

d

1

0,6

0,55

1,562

2,091

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